Wie kommt man zum Amateur- und CB-Funk?

Im Sommer 1990 überlegten sich vier Freunde, dass es ganz praktisch wäre, wenn sie unterwegs erreichbar wären. Einer dieser vier Freunde war ich.

Da wir uns keine Handies leisten konnten, beschlossen wir CB-Funkgeräte in unsere Autos einzubauen. Gesagt, getan: Mein erstes Funkgerät war eine DNT Contact II mit 40 Kanälen FM, die am Mikrofon umgestellt werden konnten (Welch ein Luxus ;-).

Kurz nachdem wir unsere Antennen abgeglichen hatten, stellten wir fest, daß es in unserer unmittelbaren Nähe eine große Runde von CB-Funkern gab, die uns auch gleich freundlich aufnahm und uns in die Grundlagen der Funkersprache einweihte. In dieser Zeit war ich in Hattingen, Sprockhövel und Umgebung hauptsächlich auf den Kanälen 33 und 29 als "CUBITUS" zu erreichen.

Nachdem ich später eine PAN PC40 in mein Auto eingebaut hatte, erfuhr ich, wie praktisch der Kanal 9 AM bei Autobahnfahrten ist.

Irgendwann kam der Drang zum Unbekannten und Ehrfürchtigen. Es kam das Jahr 1995 und wir Vier besuchten einen Amateurfunk-Kurs des DARC Ortsverbandes Hattingen. Der Amateurfunk verlor etwas von seiner Ehrfürchtigkeit und nach einem knappen Jahr trauten sich die vier zur Prüfung für die C-Lizenz und traten im März 1996 als DG5DDF, DG6DDF, DG8DDF (das bin ich) und DG9DDF in den DARC ein.